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  Würtenberger kommt zur AfH  
05.03.2010   
 
  Zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung mit dem Freiburger Regierungspräsidenten Julian Würtenberger lädt die Arbeitsgemeinschaft für Höhenlandwirtschaft (AfH) im Anschluss an ihre diesjährige Mitgliederversammlung in Lenzkirch-Saig ein.

Die öffentliche Diskussionsveranstaltung beginnt um 13.30 Uhr mit einem Einführungsreferat des Regierungs-
präsidenten zu „Perspektiven der Höhenlandwirtschaft“. Anschließend besteht die Möglichkeit zu einer offenen Diskussion. Die öffentliche Veranstaltung findet statt am Samstag, 13. März 2010 von 13.15 Uhr bis etwa 15 Uhr im Hotel- und Schwarzwaldgasthof „Ochsen“, Dorfplatz 1 in Lenzkirch-Saig. Im Vorfeld der öffentlichen Veranstal-
tung beraten die Mitglieder der AfH über eine Resolution zur aktuellen Situation der Höhenlandwirte und zur
GAP-Reform.

 
     
 
  Neue LBO-Freigrenzen  
05.03.2010   
 
  Die Landesbauordnung (LBO) wurde novelliert. Ab 1. März gelten für verfahrensfreie Vorhaben neue Freigrenzen. Für die Errichtung von Gebäuden mit einer Grundfläche von maximal 100 Quadratmeter (bisher 70 Quadratmeter) ist kein Baugenehmigungsverfahren erforderlich.

Darauf verweist der BLHV. Verfahrensfreie Vorhaben, für die keine Baugenehmigungen mehr erforderlich sind, gelten für Gebäude, die einem land- und forstwirt-
schaftlichen Betrieb dienen und ausschließlich zur Unterbringung von Ernteerzeugnissen oder Geräten oder zum vorübergehenden Schutz für Menschen und Tiere bestimmt sind. Die mittlere traufseitige Wandhöhe darf dabei nicht mehr als fünf Meter betragen. Bisher galt für verfahrensfreie Vorhaben eine Freigrenze von 70 Qua-
dratmeter Grundfläche.

 
 
 
     
 
  Bei Flächenverbrauch bestmöglich entlasten  
05.03.2010   
 
  Harsche Kritik an der Verweigerungshaltung der Bahn gegenüber landwirtschaftlichen Belangen bei der Trassen-
erweiterung hat der BLHV geübt. In einem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten fordert der Verband, die Sonder-
stellung des Eisenbahnbundesamtes zu prüfen und bäuer-
liche Interessen zu wahren.

Der Aus- und Neubau der Rheintalbahn, so der BLHV in seinem Schreiben an die südbadischen Bundestags-
abgeordneten, bewege die Bevölkerung. Sie wünsche sich eine bürger- und umweltverträgliche Bahntrasse. Dabei komme das Verhalten der Bahn zunehmend in Kritik. Landwirte und insbesondere solche auf Aussiedler-
höfen in unmittelbarer Trassennähe seien vom Bahn-
ausbau besonders hart betroffen. Landwirten werde durch vielfältige Infrastrukturvorhaben wie den Bahn-
ausbau, das Integrierte Rheinprogramm oder den Autobahnausbau die wichtigste Produktionsgrundlage, der Boden, entzogen. Hinzu komme, dass durch gesetz-
lich geregelte Ausgleichsverpflichtungen für betroffene Wald- oder Naturschutzflächen ein zusätzlicher Flächen-
entzug für Landwirte eintrete. Dieser Flächenentzug könne angesichts einer immer drängenderen Ernäh-
rungssicherung auch für kommende Generationen nicht unverändert fortgeführt werden. Landwirtschaftliche Bodennutzung dürfe anderen Belangen nicht geopfert werden, so der BLHV.

 
 
 
     
 
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